Archiv für den Monat: August 2010

Mit dem Ferrari 458 italia durchs Sauerland

Es ist der kurvenreiche Ochsenkopf im Sauerland der den Ferrari 458 italia wie auf Schienen durch die engen Kurven gleiten lässt, ohne nur mit der Wimper zu zucken. Bei einer Fahrt mit einem Ferrari F430 Spider ist man schon begeistert. Der Italia legt noch mal eine Schüppe oben drauf. Die Beschleunigung aus dem Stand ist Phänomenal, in nur 3,3 Sekunden ist er auf 100 km/h und das ohne Anfahrschwierigkeiten und ohne ruckeln. Schneller als der Pilot begreift der Italia die Straße, will neue Maßstäbe bei der Mensch-Maschine-Beziehung setzen – der Ferrari denkt vor, was sein Pilot mit ihm anstellen könnte. Der Italia wird damit zu einer Art Scuderia-Version des Scuderia, federt aber viel weicher als der Ferrari F430, eigentlich schon zu komfortabel für einen Sportwagen aus dem Hause Ferrari. Der Motor des Ferrari 458 Italia ist eine Weiterentwicklung des F430, aber jetzt mit 4,5 Liter Hubraum. Den Ferrari 458 Italia bringt so schnell nichts aus der Ruhe, die 570 PS sind sehr leicht handelbar, solange man die elektronischen Hilfen nicht ausschaltet. Der Ferrari 458 Italia lässt Dinge mit sich anstellen, die frühere Mittelmotor-Renner schon mal in die Leitplanke befördert hätten. Beide Hände stets am Lenkrad geben maximale Kontrolle, die Bedienelemente wie Blinker, Lichthupe und Scheibenwischer sind im Lenkrad integriert, was stark gewöhnungsbedürftig ist und eher unpraktisch scheint. Vom Lenkrad aus lassen sich auch die sieben Gänge im Direktschalt-Verfahren mittels Paddel dirigieren. Das fehlende Schaltgefühl der sequenziellen F1-Box des Scuderia hat Ferrari einfach einprogrammiert. Rund um ist der Ferrari 458 italia bestimmt ein gelungenes Auto jedoch vermittelt aus meiner Sicht z.Zt. ein 430 Scuderia mehr Emotionen. Man möchte einfach den Ferrari mehr spüren und den Kontakt zur Fahrbahn fühlen und dabei kann man ruhig auf ein wenig Komfort verzichten, denn der F430 Vorgänger vom 458 italia ist bereits komfortabel genug.

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599 GTO – Schnellster Serien-Ferrari aller Zeiten

Der Ferrari 599 GTO ist ein waschechter Rennwagen mit Strassenzulassung. Er stammt vom serienmäßigen 599 GTB ab, jedoch mit 100 Kilo weniger Gewicht, über 60 PS mehr Leistung, neuen Hochleistungs-Keramikbremsen und besitzt ein optimierte Motor-, Getriebe- und Fahrwerk Technik. Die erhöhte Motorleistung ist das Ergebnis traditioneller Tuning-Maßnahmen. Der 599 GTO liegt satter und breiter auf der Straße als der 599 GTB. Es werden nur 599 Exemplare gebaut, davon werden ca. 50 – 60 den Weg nach Deutschland finden, wo es zum Glück noch ein paar Hundert Kilometer unreglementierte Autobahn gibt. Beim Druck auf den Startknopf erwacht der Sechsliter Saugmotor mit einem ohrenbetörenden Geräusch zum Leben. Ohne Ruckeln setzt sich das Gefährt bei betätigen des Gaspedals in Bewegung. Der Klang im Innenraum ist so intensiv als fehle die Schottwand zum Motorraum. in nur 3,3 Sekunden wird man von 0 auf 100 km/h katapultiert, je näher man sich beim Hochschalten an den Drehzalbegrenzer heran tastet, desto härter und lauter wird der Schaltknall. Beim herunter Schalten provoziert das System Zwischengasstöße nach denen man geradezu süchtig werden kann. Auf öffentlichen Straßen bietet der GTO kaum Gelegenheit den Grenzbereich dieses italienischen Kraftpaketes auszuloten. Der GTO stürmt derart wüst voran, dass man mit dem Schalten kaum nachkommt. Der Sound und die Beschleunigung können wirklich süchtig machen.

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Kaufberatung gebrauchte Ferrari

Vielleicht möchten Sie ja einmal einen Ferrari Ihr eigen nennen und suchen einen gepflegten gebrauchten Ferrari. Auf folgende Punkte sollten Sie beim Kauf eines Ferrari achten. Billig ist nicht gleich Billig. Niemand hat etwas zu verschenken. Ein guter gebrauchter Ferrari, der ein lückenloses Scheckheft aufweist, bei dem jedes Jahr eine Inspektion gemacht wurde hat seinen Preis und ist es auch Wert. Kaufen Sie niemals ein Fahrzeug ohne Scheckheft oder Papiere, da bei diesen Autos meist etwas faul ist. Aus meiner Erfahrung würde ich nur noch einen Ferrari bei einem Vertragshändler kaufen. In Deutschland gibt es etwas über 20 Ferrari Vertragshändler. Empfehlen kann ich z.B. Ferrari Eberlein in Kassel, dort wird man als Kunde optimal betreut, das Werkstatt Personal ist qualifiziert und zudem gibt es dort einen hervorragenden Cappuccino. Auf dem freien Markt gibt es zur Zeit ein großes Angebot an gebrauchten Ferrari. Man sollte jedoch beachten, dass man nur bei einem Vertragspartner von Ferrari eine Ferrari Power Garantie erhält, die sich bei älteren Fahrzeugen durchaus rechnen kann. Ein Ferrari 328, 348 und F355 besitzt noch einen Zahnriemen, der ca. alle 3 Jahre gewechselt werden muss. Eine Zahnriemeninspektion kann 3500 EUR kosten. Ab dem 360 Modena (ab Baujahr 2000) muss für einen Zahnriemenwechsel der Motor nicht mehr ausgebaut werden.

Ab dem Modell F430 wurde statt Zahnriemen eine Kette verbaut. Achten Sie bei der Besichtigung auf Beschädigungen bei den Einstiegen, den Sitzwangen und das die Türen leicht und sauber schließen. Dies gibt oftmals Rückschlüsse darauf, ob der Vorbesitzer sorgsam mit dem Fahrzeug umgegangen ist. Als Richtwert für den Kaufpreis eines guten 348 kann man ca. 45.000 EUR nehmen, für einen Ferrari F355 sollte man ca. 60.000 – 65.000 EUR investieren, für einen guten 360 Modena ca. 85.000 EUR und für einen gebrauchten F430 ca. 130.000 EUR. Sie können bei uns auch neuwertige Ferrari Sportwagen wie z.B. einen Ferrari F430 Scuderia oder den nagelneuen Ferrari 458 italia tageweise mieten. Bei Interesse unterbreiten wir Ihnen gern ein seriöses Angebot, denn nichts ist schlimmer als die geplatzte Vorfreude – wenn dann zu dem vereinbarten Termin der gewünschte Ferrari nicht vor der Tür steht. Wir sind Ferraristi mit Leib und Seele und haben sehr gute Kontakte zu Ferrari Händlern und aus der Ferrari Szene. Wir helfen und beraten Sie auch gern, wenn es um den Kauf eines neuen oder gebrauchten Ferrari Sportwagen geht.

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Ferrari Club Deutschland beim OGP 2010

Am Samstag, den 14. August trafen sich bei schönsten Wetter über 100 Ferraristi mit Ihren Sportwagen am Nürburgring, im Rahmen des AVD Oldtimer Grandprix. Der Ferrari Club Deutschland hatte gut 2500 qm des Mercedes-Areals angemietet und einen Race-Truck als VIP-Hospitality gechartert. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Es war an Fahrzeugen ein Querschnitt der letzten 60 Jahre Ferrari zu sehen.

Von Classischen Ferrari bis zu den brandneuen Boliden wie z.B. den Ferrari 458 italia und den Ferrari 599 GTO. Aufgrund des schönen Wetters war der diesjährige OGP sehr gut besucht. Da sich die Ferrari Organisation nicht mehr am OGP beteiligt, versucht der Ferrari Club Deutschland einen kleinen Teil der Lücke zu füllen. Der FCD hat etwas über 400 Mitglieder die zusammen über 1200 Ferrari besitzen. Die Leidenschaft die mit der Marke Ferrari verbunden ist, kann man schwer in Worte fassen. Der Name Ferrari steht einfach für den Sportwagen schlecht hin.

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Neue Autopflege Tomon – simply care

tomon simply care ist ein neuartiges Multitalent für alle Lackoberflächen sowie Glas, Kunststoff, Metall, Leder, Holz, etc. simply care steht für die schnelle Reinigung, Pflege, und Schutz in einem Arbeitsgang. Man kann damit leichte Verunreinigungen und Schmutz problemlos entfernen, ohne das Auto vorher zu waschen und das ohne den Lack zu Verkratzen, da der Schmutz gebunden wird.

In dem Mittel sind Polymer-Substanzen enthalten die der Oberfläche einen makellosen Glanz verleihen und eine glatte Oberfläche mit Lotuseffekt erzeugen. Der Vorteil ist, dass vorher aufgetragene Polituren oder Wachse nicht entfernt werden. Das Mittel ist einfach im Handling und perfekt geeignet für das eigene Auto und zum Erhalt von Lackoberflächen. Man sprüht es einfach im Abstand von ca. 40 – 50 cm auf die Oberfläche und nimmt dann den Schmutz mit einem Mikrofasertuch auf und poliert die Fläche kurz mit einem trockenen Tuch nach. Man sollte das Mittel nicht antrocknen lassen, da es sonst Schlieren geben kann.

Bei starken Verschmutzungen empfiehlt sich die Oberflächen vorher auf herkömmlichen Wege zu reinigen und anschließend dann auf den trockenen oder leicht feuchten Lack das simply care anzuwenden. Hat man ein älteres Fahrzeug oder verwitterte Lackoberflächen so empfiehlt sich vorab eine Politur. Durch die danach dauerhafte Anwendung (Reinigung und Pflege) des Lackes mit tomon simply care wird die Oberfläche geschützt und der Lackzustand bleibt erhalten

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Erfahrungsbericht: Ferrari Scuderia Spider 16M

Das Erlebnis mit einem Ferrari Scuderia Spider 16M durch einen Tunnel zu fahren ist ein akustisches Spektakel, eine Hörprobe der besonderen Art, ein Schallgewitter bis der Putz von der Decke rieselt. Das Messgerät zeigt unfassbare 131,5 dbA an. Ein Cabrio im Tunnel entspricht einem Open-Air-Festival in der Halle. Der Scuderia Spider 16M markiert den Höhepunkt der F430 Baureihe, mit 510 PS und einem Hang zu Drehzahl-Exzessen bis 8500 U/min. Das M steht für Mondiali (Weltmeisterschaft) und die 16 für die Anzahl der Konstrukteurs-Titel in der Formel 1. Ferrari verkörpert mit seinem super Sportwagen eine Erlebnis-Intensität, die allenfalls Motorradfahrer kennen – der Mythos lebt. Für Sound-Fetischisten ist es Gnade, wenn Sie einen Scuderia Spider hören dürfen. Der Spider bleibt genauso ein GT-Rennwagen wie der 430 Scuderia – nur eben offen. Er ist eine Fahrmaschine durch und durch mit unstillbarer Gier nach Kurven und Beschleunigungs-Passagen und trotz aller Besessenheit besitzt der Scuderia Spider die Technik Fahrfehler großzügig auszugleichen. Das elektronisch gesteuerte Sperrdifferenzial samt Traktionskontrolle F1-Trac hat ein wachsames Auge auf die ausbruchsgefährdete Hinterachse. Beim Piloten kommen Heldengefühle auf, obwohl das Können mehrheitlich auf Seiten der ausgefuchsten Elektronik liegt. Ohne Dach über dem Kopf lässt der Spider seine Passagiere noch mehr Emotionen spüren als das Coupe, weil der Fahrer durch Gerüche und Akustik das Ferrari fahren noch intensiver erlebt.

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ferrarifun bietet auch Gruppen-Events an

Am Samstag, den 31. Juli war bei ferrarifun der „Kegelverein Scharfes Eck Röthlein e.V.“ zu Gast. 11 Personen standen bereit um in den Genuss zu kommen, selbst einmal einen Ferrari zu fahren. Es standen ein Ferrari F430 Spider F1 und ein Ferrari F430 Coupe beide in rosso corsa vor dem Sunderland Hotel bereit. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto ging es dann los. 10 der Teilnehmer sind den Ferrari selber gefahren, einer hat als Beifahrer platz genommen. Eine Mitfahrt im Ferrari ist einer Selbstfahrt gleich zu setzen, da der Instruktor das Fahrzeug genau kennt und dem Beifahrer ein unvergessliches Erlebnis garantiert. Die Tour durch das schöne Sauerland mit zwei Fahrzeugen hintereinander weg zu fahren ist noch mal eine Steigerung des Erlebniswertes. Die Gruppe hat sehr viel Spass gehabt. Großen Eindruck hat der Motorsound und die enorme Beschleunigung bei den Fahren hinterlassen. Die 490 PS katapultieren einen ganz schön nach vorne.

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Ferrari ist nicht gleich Ferrari

Seit ein paar Jahren ist es möglich bei diversen Anbietern einen Boliden aus Maranello zu mieten, um selbst damit ein paar Runden zu drehen und das Gefühl „Ferrari fahren“ live zu erleben. Dabei sollte der Grundsatz gelten „Klasse statt Masse“, aber ein Ferrari ist nicht gleich ein Ferrari. Es werden überwiegend Modelle des Typs 348 und F355 angeboten, da diese preiswert in der Anschaffung sind, für ca. 35.000 EUR kann man schon einen Ferrari 348 sein eigen nennen. Der 348 wurde bis 1993 gebaut, der F355 bis 1998. Auf den F355 folgte der Ferrari 360 Modena, der 2005 von dem Ferrari F430 abgelöst wurde. Die Kaufpreise sind stetig gestiegen, so hat 1998 ein neuer F355 ca. 110.000 EUR gekostet, ein 360 Modena 2003 schon 135.000 EUR und ein F430 in 2009 175.000 EUR. Ein Ferrari F430 Spider überschreitet bereits die 200.000 EUR Grenze, ähnlich wie der allerneueste Sportwagen aus dem Hause Ferrari der 458 italia.

Einen 348 oder F355 darf man nicht mehr mit einem 360 oder F430 vergleichen. Zwischen den Fahrzeugen stecken mehrere Entwicklungsjahre, die der Fahrer auch zu spüren bekommt. Technische Entwicklungen wie Servolenkung, ABS, Airbag, ASR, ESP, Keramik Bremsen etc. sind heute Standard bei jedem Ferrari. Zum einen geben sie dem Fahrer Sicherheit und erhöhen zu dem den Komfort. Die Leistungsdaten haben sich auch enorm verändert. Ein 458 italia besitzt 570 Pferdestärken, ein F430 immerhin 490 PS und ein 360 Modena satte 400 PS. Stellt man die Fahrzeuge auf den Leistungsprüfstand, so wird die PS Zahl nur bei den neueren Modellen erreicht. Ein F355 kommt im Schnitt nur auf 345 PS, obwohl 385 angegeben sind. Da ist ein Ferrari 348 mit knapp 300 PS eher spärlich bestückt und fährt, auch wegen der älteren Technik, einem Porsche Boxter S oder Audi TT RS nicht weg.

Das Ferrari fahren macht richtig Spass ab dem Modell 360 Modena und steigert sich weiter mit dem F430 und das absolute Highlight ist zur Zeit der Ferrari 458 italia mit Doppelkupplungsgetriebe. Er beschleunigt in 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

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Der Mythos Ferrari

Ein Ferrari ist kein gewöhnlicher Sportwagen. Ein Ferrari verkörpert die pure Kraft mit Schönheit und ist und bleibt für viele ein Lebenstraum. Ferrari ist ein Mythos und die Faszination kann man schwer beschreiben, man muss Sie einfach selbst erleben. Ein Ferrari spricht alle Sinne an und diese sind stärker als der Verstand. Das Zusammenspiel von Motorsound und Beschleunigung ist einzigartig. Ein Ferrari weckt unbeschreibliche Emotionen.

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